Richtig Schleimen

Liebes Spreeblick-Team,
hier unsere Gegendarstellung (siehe Schautafel) zum Schleimervorwurf. Wenn wir wirklich schleimen wollten, so stellten wir es gewiss anders an, nämlich so:

Cartoon, Richtig Schleimen, Gegendarstellung, Spreeblick

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5 Responses to “Richtig Schleimen”


  1. 1 Julia 19/11/2006 um 10:46

    Haha, sehr gut! Ihr habt diesen sch**ß verregneten Sonntag gerettet! Danke!

  2. 2 Hubbe 19/11/2006 um 12:28

    Wieso Regen? In München scheint die Sonne! 😀

  3. 3 Julia 19/11/2006 um 16:19

    In Bielefeld nicht! :.(

  4. 4 Schnutinger 19/11/2006 um 16:28

    Hier auch nicht, aber trotzdem 🙂 Ich liebe den Herbst! Regen, Wind und Schmuddelwetter, genau richtig für Cartoonisten!

    War gestern abend bei Fritz Eckenga (der Bademeister vom Rocktheater Nachtschicht) in der Kulturschiene zu Gast. Da gab es ein schönes Novembergedicht von ihm:

    Fritz Eckenga:

    November

    November, schwarzer Monat Du
    Kehrst stets wieder, gibst nicht Ruh‘
    Schickst uns neue dreißig Tage
    Dunkeldüstergraue Plage. Bleichst fahle Blässe in die Wangen
    Machst Gesichter traurig hangen
    Pflanzt unzählig Depressionen
    Sorgst für unbespielbar Boden
    Brichst das Licht mit klebrig Nebel
    Hebst mit eklig Regen Pegel
    Läßt die Winde grausig tosen
    In unseren langen Unterhosen.

    Schleichst Dich schleimig an uns ran
    Doch wir wissen deutlich wann
    Deine Marter übel droht
    Spätestens wenn Hundekot
    Wässrig sich mit Baumlaub quetscht
    Unter unsere Gummisohlen.
    November, kannst uns nicht verkohlen
    Zu bestialisch fault Dein Odem
    Auf unserem teuren Teppichbodem.

    November, alter Leichenschänder
    Los! Sag an! Schmeißt Du ne Lage
    Schnaps auf Deine Totentage?
    Hast so viele wie kein zweiter
    Kadaverfürst, vermaledeiter
    Wirst hemmungslos uns wieder quälen
    Mit Buß- und Bettag, Allerseelen
    Und heuer, ach, es ist gar greißlig
    Mit Todestag des starken Schutzwalls
    Der am Neunten Deiner dreißig
    Vor acht langer Jahre Frist
    Viel zu früh verendet ist.

    November, Sack, Du sollst verrecken!
    Am besten mit dem Pack der Jecken
    Die sich an Deinem Elften wecken
    Mit Humba, Ententanz und Prost –
    Vielleicht bringt ja Dezember Trost
    Und richtet Euch mit starkem Frost.

    Ich komm‘ zum Schluß mit dem Gedicht:
    November, bist ein Arschgesicht!

    Gefunden HIER


  1. 1 Der November « Lifeless happiness. Trackback zu 20/11/2006 um 16:21

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